Bravo allen Beteiligten des Deutschen Requiems

Eine musikalisch sehr beflügelnde Aufführung des Deutschen Requiems von Johannes Brahms liegt hinter uns und wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Beteiligten Sängerinnen und Sängern des Domchores und Oratorienchores, sowie unserem Orchester den Brandenburger Symphonikern, den Solistinnen und Solisten Hanna Zumsande, Lisa Wedekind und David John Pike, unter der Gesamtleitung Barry Jordans, bedanken. Es war uns eine Freude mit euch dieses Werk gestalten zu dürfen.

Nochmals ein herzliches Dankeschön geht auch an unsere Sposoren Lotto Toto, die Kloster Bergesche Stiftung und die Sparkasse Magdeburg.

Ein paar wunderbare Impressionen von Gotthard Demmel.

Johannes Brahms – Ein deutsches Requiem

Mit der Zelter Plakette ausgezeichneter Domchor führt am 19.10.2019 das Brahms Requiem im Dom auf

Am Sonnabend, dem 19.10.2019 um 19.30 Uhr wird der Magdeburger Domchor innerhalb seines Festjahres zum 200 jährigen Jubiläum des Chores das Brahms Requiem gemeinsam mit den Brandenburger Sinfonikern, und den Solistinnen und Solisten Hanna Zumsande, Sopran, Lisa Wedekind als Altistin und David John Pike als Bariton aufführen unter der Gesamtleitung von Barry Jordan.

Bereits 1858 vertonte Johannes Brahms die ersten geistlichen Texte und so geht die Entstehungsgeschichte, ähnlich wie die Gründung des Chores auf eine sehr lange Zeitspanne bis ins 19. Jahrhundert zurück. 1861 wurden dann die Passagen zu dem beeindruckenden Requiem zusammengestellt.

Die Musik war ständigen Ergänzungen und Weiterentwicklungen unterworfen, bis sie zu dem wurde, was wir heute zu Gehör bekommen. Die ersten drei Sätze erfuhren Anfang Dezember 1867 durch den Wiener Singverein in einem Konzert der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien ihre Uraufführung. Überliefert ist, dass der Applaus angehalten hat bis Brahms „vom Saal über die Treppe in’s Orchester“ gekommen sei. Es gab zunächst also noch Probleme mit der Intonierung, die dann aber bei Folgeaufführungen  überarbeitet wurden und sich das Werk zu einem der Höhepunkte der Chorsinfonischen Literatur entwickelt hat und diesen Status bis heute behielt.

Das vollständige Werk, wie wir es heute kennen, erlebte am 18. Februar 1869 seine Uraufführung im Leipziger Gewandhaus.

Karten sind ab dem 19.09.2019  im VVK ab 13-26 € zzgl. Vorverkaufsgebühr  erhältlich.

 

 

Wir danken unseren Sponsoren:

 

 

Der Magdeburger Domchor wird für sein 200 jähriges Wirken mit der Zelter Plakette des Bundespräsidenten geehrt

200 jähriges Jubiläum des Magdeburger Domchores – Chor als erster der Landeshauptstadt Magdeburg mit der Zelter Plakette geehrt

 1819-2019 dieser sehr beeindruckende Zeitabschnitt markiert das 200 jährige Domchorjubiläum nach der Wiedergründung des Chores, aber der Chorgesang im Magdeburger Dom geht noch viel weiter zurück bis zu seinen Anfängen ins 10. Jahrhundert.

In diesem Jahr feiert der Domchor sein besonderes Jubiläum und wurde für diese umfassende Bestehenszeit und die langanhaltende qualitativ hochwertige Arbeit und Aufrechterhaltung der Chormusik gestern in der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt durch Rainer Robra mit der Zelter Plakette, die an den Bundespräsidenten gebunden ist, als erster Chor aus der Landeshauptstadt Magdeburg geehrt.

Bei der Zelter-Plaketten Verleihung in der Staatskanzlei mit Reiner Robra (Foto Uli Lücke)

Die Zelter Plakette wird für besondere Verdienste auf dem Gebiet der Laienchorarbeit  verliehen, die Voraussetzung für die Verleihung ist unter anderem ein mindestens 100- jähriges Bestehen des Chores. Der Preis geht auf Carl Friedrich Zelter zurück, dem Begründer der „Berliner Liedertafel“ und späteren Professor der Königlichen Akademie der Künste.

Das Festjahr konnte bereits und mit zahlreichen großen musikalischen Werken begangen,         werden, so fand am 6. Januar fast auf den Gründungstag genau das Eröffnungskonzert des  Jubiläumsjahres im Remter des Domes statt mit der Aufführung der Harmoniemesse von Haydn und des Te Deums von Hasse. Im Mai kam es dann zur Aufführung der h-Moll                 Messe in der Konzerthalle „Georg Philipp Telemann im Kloster Unser Lieben Frauen, die                vor vielen Jahren schon einmal durch den Domchor aufgeführt wurde und dieser                musikalische  Meilenstein beim Jubiläum nicht fehlen durfte.

Die Geschichte des Magdeburger Domchores war in den Jahrhunderten geprägt von zahlreichen Höhepunkten mit der Aufführung großer Werke, aber auch durch herbe Einschnitte in den politischen Rahmenbedingungen konfrontiert.

Am Anfang des 19. Jahrhunderts stand zunächst das Ende des Domchores durch die napoelonische Aufhebung des Domstiftes im Raum, durch den Wegfall der Choreinkünfte, aber dank der Kabinettsordnung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm dem III. war die Neugründung, die bis ins heutige 21. Jahrhundert anhält möglich.

1818/19 konnte Johann Joachim Wachsmann Neugründer und Reorganisator des Domchores, neue Statuten des Chorlebens mit Hilfe seines Lehrers Karl Friedrich Zelter  aufstellen und es bestand so eine persönliche Bindung des Chores zu Zelter, sodass sich mit der Anerkennung der Zelter-Plakette heute der geschichtliche Kreis schließt.

Einen bedeutenden Einschnitt in der Domchorhistorie stellte allerdings auch der  1. Weltkrieg dar, wo der bisher sehr sangesstarke Chor, Nachwuchsprobleme bekam und sich erstmals Frauenstimmen zur Mitwirkung öffnete und somit die Grundsteine für die heutigen Chorstrukturen mit ihren verschiedenen Chorgruppen legte.

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts erhielten die Kantoren des Domchores eine  kirchenmusikalische Ausbildung mit Abschluss an einem entsprechenden Institut und erlernten u.a. auch das Orgelspiel, sodass sie musikalisch sehr vielfältige Werke  einstudieren konnten und auch die eigene Begleitung kein Problem darstellte.

Nach sehr verdienten Chorleitern wie Bernhard Henking, Hans Chemin-Petit, Gerhard Bremsteller und Günter Hoff übernahm Barry Jordan 1994 die Leitung des Magdeburger Domchores.

Die Höhepunkte der Domchorarbeit lagen immer bereits darin die zeitgeschichtlich            bedeutenden  Chorwerke, unter Einbeziehung eines Orchesters und Solisten aufzuführen.

Einen wichtigen Punkt bildeten auch seit jeher musikalische Kooperationen und Austausche mit anderen Chören, sodass zahlreiche Chorreise den Domchor u.a. nach Italien, in die Schweiz, Israel, Frankreich, Tschechien, Dänemark, Finnland und England führten.

Selbst in den schwierigen DDR Zeiten wurden Chorreisen ermöglicht und der Magdeburger Domchor trug die Musik hinaus in die Welt.

Barry Jordan ist es zu verdanken, dass er nach der Wiedervereinigung in einer offenen, immer stärker säkularer werdenden Gesellschaft die Kathedralchorarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in ihrer Vielfalt auf hohem Niveau weiterführte, auch wenn die räumlichen, personellen und finanziellen Bedingungen keineswegs leicht waren und sind.

Heute existiert der Domchor als generationsübergreifender Chor, welches ihn auszeichnet, da bereits mit der Ausbildung der Grundschulkinder in der Domsingschule, unter Leitung Sabine Lattorfs, begonnen wird, diese dann weiterführend im Katharinen- und Mauritiuschor, anschließend in der Jungen Kantorei und schließlich im Motettenchor oder aber dem neu gegründeten Oratorienchor ihren musikalischen Platz finden können.

Neben der Aufführung großer Werke wie Haydns Schöpfung und Mendelssohns Elias unter Beteiligung des Domchores, erfolgte auch immer bereits die Uraufführung neuer Kompositionen von Domchorleitern, wie es z. B. der 150. Psalm von Chemin-Petit war, den er zur 1000-jährigen Feier der Errichtung des Domes 1955 komponiert hatte oder auch Barry Jordans große oratorische Komposition von 2009, „Die Eiche im Dom“, die auf Ernst Barlachs berühmtes „Denkmal des Krieges“ im Dom Bezug nimmt.

Das Komponieren eigener Motetten bzw. neuer Sätze für Choräle gehörte von jeher zum Handwerkszeug aller Domchorleiter, auch der in früheren Jahrhunderten.

Als weiteres Großprojekt kann dem Deutschem Requiem Op. 45 von Johannes Brahms             am 19.10. um 19.30 Uhr im Hauptschiff des Domes gelauscht werden.

Der Magdeburger Domchor (Foto Viktoria Kühne)

Für 2020 plant der Domchor am 26.09.2020 mit seiner Domsingschule, der Jungen Kantorei und dem Motettenchor die Uraufführung des Stückes „Alles Franziskus!“, dessen Musik Barry Jordan komponiert und dessen Texte aus der Feder von Bianca Hein stammen.

Mit dem Projekt „Alles Franziskus!“ möchte die Magdeburger Dommusik in innovativer Weise ein Stück für Kinder- und Jugendliche der Domsingschule und des Domchores, aber auch in Kombination mit einem professionellen Orchester, einem Solisten sowie den Erwachsenen des Domchores als Generationenprojekt umsetzen und dieses neue Format etablieren.

In diesem Werk sollen die Mitwirkenden Zugang zu Neuer Musik ohne Berührungsängste oder Barrieren erhalten sowie die Möglichkeit wahrnehmen können mit Ihrer Stimme zu experimentieren und aus dem Modus der durchkomponierten Werke herauszutreten, sondern mitzuentwickeln.

Das Konzept des Stückes geht auf Benjamin Brittens Musik für Kinder „Noye’s Fludde“ zurück.

Das Werk fokussiert den Stil der „E-Musik“ und ist bestrebt eine große Bandbreite der Schwierigkeitsgrade einzufassen und ebenso klassische Elemente einfließen zu lassen.

Hierbei soll der gesamte Dom in verschiedenen Settings szenisch und musikalisch bespielt werden, um so auch die Facetten und Perspektiven dieses architektonisch und sakral einzigartigen Gebäudes hervorzuheben.

Das Werk kommt in seiner Komplexität einer einstündigen Oper nahe.

Weiterhin ist die Aufführung im Beethoven-Jahr 2020 der 3. Sinfonie Beethovens und der Werkes „Christus am Ölberg“ geplant.

Magdeburger Domsingschule sucht Nachwuchstalente für das neue Schuljahr 2019/2020

Unterrichtsstart ab 19. August!

 Besondere Projekte von Erstaufführungen, über Familienkonzerte bis zum traditionellen Weihnachtssingen

 Der Domchor feiert in diesem Jahr sein 200 jähriges Jubiläum und ein besonders wichtiger Teil des Domchores ist die Nachwuchsarbeit in der Domsingschule, in der ab der 1. Klasse Kinder den Weg zur Musik finden und von Grund auf ein Gefühl für den Chorgesang erlernen.

Das besondere ist, dass von klein auf die Singschülerinnen und Singschüler auch mit den Jugendlichen und Erwachsenen gemeinsam bei Projekten, wie beispielsweise dem Weihnachtssingen agieren, generationsübergreifend musiziert werden kann und sich ein beeindruckender Gesamtklang entwickelt. Darüber hinaus gestaltet die Dosinsgchule aber auch ganz eigenständige Projekte wie Familienkonzerte, die auch zum Mitmachen anregen oder szenische Stücke.

Für das Schuljahr 2019/2020 sucht die Domsingschule wieder junge engagierte NachwuchssängerInnen um sich neuen musikalischen Projekte zu widmen. Als herausragendes Projekt, wird im nächsten Jahr das Stück „Franziskus“ aus der musikalischen Feder von Barry Jordan und Textgestaltung von Bianca Hein aufgeführt, Mit dem Projekt „Alles Franziskus!“ möchte die Magdeburger Dommusik in innovativer Weise ein Stück für Kinder- und Jugendliche der Domsingschule und des Domchores, aber auch in Kombination mit einem professionellen Orchester, einem Solisten sowie den Erwachsenen des Domchores als Generationenprojekt umsetzen und das in vielen Hinsichten einer einstündigen Oper nahekommt.

Wenn die Kinder zu Jugendlichen heranwachsen besteht zunächst die Möglichkeit im Jungen- und Mädchenchor mitzuwirken und später in der Jungen Kantorei die Ausbildung fortzuführen. Die Junge Kantorei widmet sich sehr eigenständig Projekten wie Weihnachtskonzerten mit spezieller englischer Literatur, aber auch gemeinsame Konzertreisen u.a. 2018 nach Finnland stehen auf dem Programm.

Der zeitliche Aufwand den die Kinder investieren müssen, ist am Anfang sehr gering, er umfasst im  ersten Jahr eine Probe von 45 Minuten in der Woche. Neben den gelegentlichen Auftritten bei Gottesdiensten und dem traditionellen Weihnachtssingen, ein szenisches großes Stück einen markanten Höhepunkt. Der Unterricht findet im Probenraum des Domes statt.

Probenzeiten 2019/2020:

1.und 2. Klasse: donnerstags 16 Uhr
3. Klasse: dienstags 16.00 – 16.45 Uhr
ab 4. Klasse Mauritius- und Katharinenchor: montags 16.00 – 16.50 Uhr UND mittwochs 16.00 – 16.50 Uhr

Schnuppern! Für die Domsingschule bieten wir gerne 2 Schnupperstunden an.

Für den Schnupperunterricht oder weitere Infos bitten wir um eine kurze vorherige Anmeldung/Nachfrage per Mail an: isabel.toenniges@magdeburgerdommusik.de!

Der Elternbeitrag beträgt € 12 monatlich.

 

Kulturtipp Orgelkunstsaison im Dom

Der Domchor geht langsam in die Sommerpause, dafür beginnt aber die Orgelkunstsaison im Dom und hier sollte man auf jeden Fall einmal hereinhören

Von der Europäischen Uraufführung bis zum Andalusischen Bilderbuch

 Orgelkunstsaison 2019 im Magdeburger Dom hält ein reiches Musikpotpourri bereit

In der diesjährigen Orgelkunstsaison 2019 werden wieder Künstlerinnen und Künstler aus allen Regionen der Welt und Deutschland auf intensive Weise ihr virtuoses Können an den Orgeln des Magdeburger Domes unter Beweis stellen.

Hierbei kann die Orgelkunstreihe mit einer europäischen Erstaufführung des Werkes „Organ Icons“, mit den Ikonen der Orgelmusik von Frederick Hohmann gespielt von Katelyn Emerson aufwarten, gefolgt von der eigenen Komposition „Bilderbuch Andalusiens“ aus der Komponistenfeder Gereon Krahforsts, aber auch Klassikern der Orgelmusik mit der Symphonie No 5 von Charles-Marie Widor oder Max Regers Fantasie.

Traditionelles Eröffnungskonzert mit Barry Jordan mit anschließendem Weingenuss im Domgarten

Die Orgelkunstreihe eröffnet Domorganist Barry Jordan am Freitag, den 28.06.2019 um 19.30 Uhr mit dem umspannenden Werk „Laudes“ von Petr Eben.

Anschließend wird zu einem Weingenuss in den Domgarten eingeladen, um über die Musik ins Gespräch zu kommen und das Konzert in angenehmer sommerlicher Umgebung ausklingen zu lassen.

Die Reihe wird dann im wöchentlichen Rhythmus immer freitags vom 05.07.-30.08.2019 fortgeführt jeweils um 19.30 Uhr (außer am 02.08. und 09.08.)

Den Abschluss bildet wieder die besondere Orgelnacht, die am 30.08.2019 von 19.30-23.00 Uhr im Dom und Dom-Remter stattfindet begleitet von einem passenden Lichtkonzept und mit 3 Stündigem purem Orgelgenuss. Zwischen den Konzertabschnitten kann bei Getränken und mediterranen Snacks im Domgarten verweilt werden.

Der Orgelsommer wird gefüllt sein von einer immer wieder anders klingenden Orgel von Woche zu Woche, sodass sich der Zuhörer fragt, ob er gerade das gleiche Instrument hört, da es so wandlungsfähig ist und speziell klingen kann. Immenses technisches Verständnis und eine große Portion Spielfreude sind entscheidend, um die Orgel in ihrer Gesamtheit zu bespielen.

Karten für die Orgelkunstreihe sind zum Preis von 10 € (ermäßigt 8 €) direkt an der Abendkasse, welche eine halbe Stunde vor Konzertbeginn öffnet zu erwerben.

Weitere Infos unter: http://www.magdeburgerdom.de/domgemeinde/termine_konzerte.html

 Oder telefonisch bei Isabel Tönniges unter: 0160-4263749

Wir danken herzlich unserem Hauptsponsor der MDCC

Familienkonzert mit der Domsingschule und dem Domchor

Am Sonnabend, 15.06.2019 um 16 Uhr findet vor dem baldigen Sommerferienstart ein großes Familienkonzert der Kinder- und Jugendlichen der Domsingschule und des Domchores statt.

An diesem kurzweiligen musikalischen Nachmittag wird von Spirituals bis zu kleinen Geschichten  ein sehr abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie gezeigt, welches das breite Repertoire der Singschule und der  Kinder- und  Jugendlichen des Domchores widerspiegelt.

Der Chorklang kann sich im Dom wunderbar entfalten und zum Abschluss sind alle Besucher auch eingeladen ein gemeinsames Stück mit der Chorsängerinnen und Sängern zu gestalten.

Ein vergnüglicher musikalischer Sonnabend, der dazu einlädt den Dom und seine Nachwuchschöre kennenzulernen und die Meldoien bestimmt noch lange im Ohr zu haben.

Der Eintritt ist frei! um eine Spende für die Dommusik wird gebeten.

Wir bedanken uns herzlich bei unserem Hauptsponsor der MWG Wohnungsgenossenschaft

Großes Dankeschön an alle Beteiligten für die grandiose h-Moll Messe

Ein kleiner Rückblick auf eine grandiose h Moll Messe in der Konzerthalle „Georg Philipp Telemann“ in dr letzten Woche, welche uns alle in dieser Woche noch bewegt hat und im Herzen nachklang. Herzlichen Dank noch einmal an alle Mitwirkenden den Domchor, Märkisch Barock und unseren wunderbaren Solistinnen und Solisten. Nach Bearbeitung hier auch ein wunderbarer Fotoeindruck von Gotthard Demmel.

Die beeindruckende Atmosphäre während der h-Moll Messe

Unesco-Weltdokumentenerbe – Johann Sebastian Bachs – h-Moll Messe

Am Sonnabend, den 18.05.2019 um 19.30 Uhr widmet sich der Magdeburger Domchor in der Konzerthalle „Georg-Philipp Telemann“ im Kloster Unser Lieben Frauen anlässlich seines 200 jährigen Jubiläums dem vermutlich größten Werk der kirchenmusikalischen Geschichte der h-Moll Messe von Johann Sebastian Bach.

Die h-Moll Messe ist Ausdrucks Bachs außerordentlicher Kompositionskunst.

Er beendete die Notation kurz vor seinem Tod und das Werk ist auch heute 250 Jahre nach seinem Tod eines das weltweite Bekanntheit besitzt und deshalb auch in das Unesco Weltdokumentenerbe aufgenommen wurde. Bach war Vorreiter in seiner Zeit und kombinierte in seiner Messe historische und moderne Satzarten miteinander, sowie experimentierte in der Formensprache und den Kompositionstechniken. Er nimmt hier auch immer Bezug auf bereits bestehende Kompositionen und entwickelt diese weiter. Die Komposition der Messe nahm mehrere Jahrzehnte in Anspruch und umfasst insgesamt 18 Chorsätzen und 9 Arien und ist geheimnisvoll und musikalisch in einer anderen Sphäre unterwegs.

Der Komponist

 Johann Sebastian Bach war in seinem Leben sehr umtriebig und wirkte als Thomaskantor in Leipzig, aber auch als Komponist und ebenso als Cembalovirtuose. Heute wird er als bekanntestes Mitglied der Familie Bach als einer der größten Komponisten der Musikgeschichte bezeichnet. Allerdings waren zu seinen Lebzeiten seine Werke noch nicht einem so großen Zuschauerkreis zugänglich und erst nach seinem Tod wurden die Werke immer höher wertgeschätzt. Nach der Wiederentdeckung der Matthäus Passion von Bartholdy begann 1829 eine Rückbesinnung auf Bachs Schaffen und ab der Mitte des 19. Jahrhunderts sind Bachs Werke nun im Weltrepertoire fester Bestandteil.

 Karten sind ab dem 15.04.2019 im VVK ab 13-26 € zzgl. Vorverkaufsgebühr                    erhältlich.

 

Glückwunsch unserer Jungen Kantorei zum Rejoice! Konzert

Rejoice heißt übersetzt Jubeln und so hatte die Junge Kantorei des Magdeburger Domchores am vergangenen Sonnabend, den 30.03.2019 um 19.00 Uhr in den Remter des Domes zum Jubel-Chorkonzert geladen.

Hierbei widmeten sich die Jugendlichen Sängerinnen und Sänger, unter der Leitung von Barry Jordan und mit Orgelbegleitung durch Markku Hietaharju, Musik von Isaac, Schütz, Schein, Bach und Britten.

An diesem Abend wurde die Bandbreite der Chormusik mit all ihren Facetten erlebbar und die unterschiedlichen Stile der Jahrhunderte präsent.

Das deutsche Magnificat von Schütz, der seit seinen frühen Kinderjahren in Weißenfels in Sachsen-Anhalt lebte und die Musik Mitteldeutschlands entscheidend prägte ist ein anspruchsvolles doppelchöriges Werk, dass eine sehr bildhafte Musikalität in sich trägt und eines der beliebtesten Stücke des Komponisten bildet.

Die anspruchsvolle Literatur setze die Junge Kantorei mit Präzision, Strahlkraft und Energie sowie Freude um.

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Jubelkonzert!