200 jähriges Jubiläum des Domchores mit großem Festkonzert am 06. Januar

Am Sonntag, den 06.01.2019 um 18.00 Uhr begeht der Magdeburger Domchor  fast auf den Tag genau, wie im Gründungsjahr 1819, ein Festkonzert zum  200. Jubiläum  des  Domchorbestehens in seiner Heimstätte ersten gotischen Kathedrale in Deutschland.

Zu diesem besonderen Anlass wird unter Leitung Barry Jordans die  Harmoniemesse von Haydn und das Te Deum von Hasse zu Gehör gebracht.

Haydn komponierte bereits während seiner Chorknabenzeit am Stephansdom in Wien und so entstanden einige Messen u.a. die Harmoniemesse, die seine letzte  vollendete Messe darstellt. Haydn selber sagte über sie: „Auf meine Messen bin ich  etwas stolz“.

Der Name der Messe kommt durch die  reich instrumentierte Messe vor allem mit  einer Bläserbesetzung, der sogenannten Harmoniemusik, zu Stande. Die Messe bietet ein  großes Spannungsfeld zwischen einer Expressivität – dass heißt starken Wechseln von  laut und leise, Ruhe und Bewegung, Dur und Moll – prägen den Aufbau der Komposition. Symbolisch kann man den Verlauf der Harmoniemesse auch als Geschichte  des Domchores sehen, der ebenfalls durch viele Höhepunkte, aber auch Rückschläge  geprägt war.

Bedeutende Konzerte und Werke wurden aufgeführt, grenzüberschreitende  Chorreisen gemacht, aber es gab auch strake Kriegsschäden, sodass die Heimstätte des  Domes nicht durchgängig genutzt werden konnte. Meisterhaft setzt Haydn den                     Klangfarbenreichtum ein, der sich bietet. Die Harmonik, bietet höchste Flexibilität und                    bietet eine starke Abwechslung der Stile.

Karten gibt es an der Abendkasse für 20 € / 18 € / 15 €.

Hier ein kleiner Abriss der Domchorgeschichte

 Der Magdeburger Domchor mit seiner Singschule besteht aus mehreren Chorgruppen, die einzeln oder zusammen musizieren und großen Wert auf ein generationsübergreifendes Miteinander legen.

Die Geschichte des Chorgesangs im Dom St. Mauritius und Katharina mzu Magdeburg geht bereits in das 10. Jahrhundert zurück. Ab dem 13. Jahrhundert wurde im gotischen Dom die Chormusik nach französischem Vorbild gepflegt.

Einige berühmte Besucher, die der Musik lauschten, sind uns überliefert, z.B. Walther von der Vogelweide, Nicolaus von Cusa und Ulrich von Hutten.

Vom frühen 10. Jahrhundert bis in das heutige 21. Jahrhundert erlebten die Dommusik und der Domchor eine wechselvolle Geschichte.

Seit 1994 wird der Domchor nun von Barry Jordan geleitet, welcher zusammen mit seinen Chorsängern und Chorsängerinnen neue musikalische Akzente setzte und zahlreiche erfolgreiche Konzerte leitete, sowie Konzertreisen in viele Länder der Welt unternahm.

Zur Zeit Henkings machte der Domchor erstmalig AuslandsKonzertreisen, die ihn nach                  Dänemark und Finnland und in andere Teile Deutschlands führten.  Die Auslandsreisetätigkeit setzte sich bis auf die DDR-Zeit bis heute fort und erreichte vor allem mit seinen anspruchsvollen A-Cappella-Programmen

Ganz-Deutschland, Israel, Frankreich, England, Italien, Tschechien und Österreich. Die                  großen Chor- und Orchesterwerke wurden in Magdeburg aufgeführt.

Seit 1947 führte der Magdeburger Domchor erfolgreich die großen Kantaten und                Chorwerke mit Orchester von Bach, Telemann, Händel, Haydn, Beethoven,  Mendelssohn, Brahms, Bruckner, Mozart, Schubert, Dvorák, Puccini, Verdi, Strawinsky, Fauré, Duruflé, Chemin-Petit, Britten, Elgar, Janacek, Frank Martín, A. Lloyd Webber u.a. auf. Aber auch bereits im 19. Jhd. erklangen im Dom  Werke wie Haydns Schöpfung und Mendelssohns Elias unter Beteiligung es Domchores. z.T. erfolgte auch die Uraufführung neuer Kompositionen von  Domchorleitern, wie es z. B. der 150. Psalm von Chemin-Petit war, den er zur

1000-jährigen Feier der Errichtung des Domes 1955 komponiert hatte oder auch Barry Jordans große oratorische Komposition von 2009, „Die Eiche im Dom“, die auf Ernst Barlachs berühmtes „Denkmal des Krieges“ im Dom Bezug nimmt.

Das Komponieren eigener Motetten bzw. neuer Sätze für Choräle gehörte von jeher zum Handwerkszeug aller Domchorleiter, auch der in früheren Jahrhunderten. Heute bilden den Chor primär Stimmen von Kindern und Jugendlichen, ein Anteil Erwachsener sowie die Männerstimmen.

Weihnachtssingen des Magdeburger Domchores am 21. Und 22.12.2018

 Behaglich friedliches Ambiente im imposanten Dom und gemeinsamer Gesang – alle Jahre wieder so erklingen weihnachtliche Weisen beim traditionellen Weihnachtssingen des Magdeburger Domchores am Freitag, den 21.12.2016 um 19.00 Uhr und am Sonnabend,  den 22.12.2016 um 17.00 Uhr und 19.00 Uhr im Hauptschiff des Domes.

Hierbei wird der Dom in Kerzenschein getaucht und erhält eine besinnliche Atmosphäre – ein stimmungsvoller Abend des Zu-Sich-Findens. Besonders schön zu sehen ist hier das    Zusammenwirken von übergreifenden Generationen, da der Domchor, bestehend aus jüngeren  Kindern und Kindern des Jugendalters, sowie der Motettenchor der Erwachsenen gemeinsam musizieren. Es entstehen so musikalische Synergien, die sich zu einem großen Ganzen  herausragenden Klang entwickeln.

Karten zum Preis von 12 €/erm. 10 € in der 1. Kategorie und 10 €/ erm. 8 € in der 2. Kategorie     zzgl. VVK-Gebühr erhalten Sie ab dem 21.11. an allen bekannten VVK-Stellen.

Ausschließlich Stehplatzkarten für 6 € erhalten Sie an der Abendkasse. Die Abendkasse öffnet     eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Warme Kleidung wird empfohlen.

„A Christmas Cracker“

Die Junge Kantorei stimmt auf Weihnachten ein mit den schönsten und beliebtesten Weihnachtsliedern, zum Teil zum mitsingen, von „O come, all ye faithful“ über „The first Nowell“ bis „Hark, the herald Angels sing“. Ein Abend, an dem die frischen und unverbrauchten Stimmen der vierstimmig singenden Jungen Kantorei viel Grund zur Freude geben werden. Das sollte man nicht verpassen! Das gesamte Programm des Abends ist hier zu finden.

Requiem: In paradisum

Duruflés Requiem im Magdeburger Dom

Im November, wenn die Blätter gefallen sind und Europa die dunklen Tage und langen Nächte erlebt, denkt der Mensch ans Vergängliche, an Endzeiten und an diejenige, die schon von uns gegangen sind. Kirchenmusikalisch ist es die Zeit der Requien.

So singt der Domchor am 10. November um 19.30 das Requiem von Maurice Duruflé (1902 – 1986), zwar noch zwei Wochen vor dem Ewigkeitssonntag, dafür zu einer Zeit, in der es noch nicht bitterkalt im Dom geworden ist – und am Vorabend des Tages, an dem der 100. Jahrestag der Beendigung des ersten Weltkrieges bedacht wird.

Bewusst steht das Konzert unter dem Motto „In Paradisum“, denn Duruflés Requiem, wie auch das von Gabriel Fauré, ist ein Werk in dem, anders als in den Requien von zum Beispiel Berlioz oder Verdi, der Gedanke an das jüngste Gericht, an Feuer und Flamme und die Hölle als Strafe für die Sünder unterdrückt wird zu Gunsten einer Konzentration auf den Lohn des Gerechten, des Gläubigen – das Leben im Himmel und die Einigkeit mit Gott. Leuchtenden Farben, überwiegend langsame Tempi und die leisen Schlüsse aller 9 Sätze geben dem ganzen Werk ein meditatives und, trotz einiger Ausbrüche, kein dramatisches Character.

Duruflés Werk entstand 1941 im Auftrag der Vichy-Regierung im okkupierten Frankreich, zunächst als Werk für Chor, Solisten und sehr großes Orchester. Die Erstaufführung fand aber erst nach Kriegsende statt. Die zweite Fassung, die im Konzert zu hören ist, folgte 1948; hier wird der Chor nur von der Orgel begleitet. Eine dritte Fassung, für Streicher, Harfe und Orgel, folgte 1961.

So sehr wie Duruflé das Werk von Fauré in der Gesamtanlage als Beispiel genommen hat – zum Beispiel in dem Verzicht auf lange Passagen aus dem Sequenz „Dies Irae“ – sind musikalisch bedeutende Unterschiede auszumachen. Anders als Fauré, der eher mondäne und (trotz Kirchenmusikerstelle!) kirchenfern war, war Duruflé, der 46 Jahre lang als Organist an der Pariser Kirche St. Etienne du Mont, überzeugter und frommer Katholik, dem traditionellen Gesang seiner Kirche ausgesprochen zugeneigt. So ist das Requiem durch und durch in gregorianischen Melodien durchzogen, manchmal ganz klar erkennbar, manchmal umgeformt und verschleiert. Bestechend ist die Weise, in der der Komponist, der nur 14 Werke hinterließ, den einstimmigen Gesang verschiedener Stimmgruppen einsetzt: Männerstimmen für das Dramatische, der Alt für das Flehen und Bitten, der Sopran für das Entrückte und Überirdische.

Die überaus anspruchsvolle Orgelpart übernimmt der junge Brite  Richard Gowers, der in vielen Jahren als „Organ Scholar“ von King’s College Cambridge unerreichte Erfahrung in der chorischen Begleitung sammelte. Die Leitung hat Barry Jordan.

Zwei a cappella Werke ergänzen das Programm: der Motettenzyklus „Job“, Vertonungen von vier Passagen aus dem Buch Hiob in Latein von dem südafrikanischen Chorleiter und Komponisten Niel van der Watt (geb. 1961), und die großangelegte doppelchörige Motette „Vor allem, das entstand“, zu einem Text von Matthias Claudius (aus dem „Großen Halleluja“) von Hans Chemin-Petit, dem Potsdamer Musiker und Komponisten der in den Jahren des Zeiten Weltkrieges den Domchor vorübergehend leitete.

 

Junge Kantorei zurück von ihrer Reise nach Finnland

Konzert im Dom zu Turku

Wann kann eine Chorreise als erfolgreich gelten? Wenn das Kriterium sein soll, dass die Konzerte gut besucht sind, sieht das finster aus, denn auch kulturaffine Menschen haben meist wenig Interesse daran, abends aus dem Haus zu gehen, um einen Laienchor, von dem sie nie gehört haben, zuzuhören. Das ist in Magdeburg, wo auch der Domchor es nicht vermag, das Haus zu füllen, nicht anders. Und so war es kein Wunder, dass die Konzerte der Jungen Kantorei in Finnland nicht wegen Überfüllung geschlossen werden mussten. Und, dem Motto „Je größer die Stadt, desto kleiner das Publikum“ getreu, war die Situation in Helsinki am traurigsten.

Barry Jordan (rechts) mit den Musikerkollegen vom Turkuer Dom, Markku Hietaharju (Organist) und Anu Åberg (Kantorin) in Turkus berühmter „Trattoria Romana“ nach dem Konzert.

Die talentierte kleine Truppe Jugendlicher (14 – 22 Jahren), zusammen mit zwei Ehemaligen des Domchores und zwei freundlichen Aushilfen in der Altstimme ist in aller Frühe am Freitag 5.10 von Tegel abgeflogen und erlebte dann 5 Tage voll von neuen Eindrucken in einem freundlichen Land mit rätselhafter Sprache. Das erste Konzert fand am Samstag in der Nationalkathedrale in Finnlands ehemaliger Hauptstadt Turku statt; anschliessend gab es, zur Freude aller, Pizza und Pasta in der ausgezeichneten „Trattoria Romana“. Am Sonntag gestaltete der Chor im „Turun Tuomiokirkko“ auch den Gottesdienst, und bemühte sich nach Kräften, die Liturgie und Gemeindegesang in der Finnischen Sprache mit zu unterstützen. Anschließend ging es mit der zuverlässigen Finnischen Eisenbahn in die zwei Stunden entfernte Hauptstadt Helsinki.

Vor dem Dom zu Helsinki.

Auf der Orgelempore im Dom zu Helsinki.

Als Programm wurde deutsche Musik von Heinrich Schütz, dem Magdeburger Telemann und von Johann Christoph Bach mit continuo geboten. Darauf folgten zwei a cappella Motetten aus der deutschen Romantik, von Gustav Merkel und Moritz Hauptmann. Nach einem Umzug auf die jeweilige Orgelempore folgte dann Benjamin Brittens Kantate „Rejoice in the Lamb“ mit Begeleitung der großen Orgel, gespielt von Markku Hietaharju.

Das Wetter, bis dahin ausgesprochen freundlich, wurde Montag, als freier Tag geplant, plötzlich etwas finnischer, mit grauem Himmel und Regen. Dennoch machten wir uns wieder auf nach Helsinki und besichtigten zunächst die „Felsenkirche“ (Tempelliaukion kirkko), gingen von dort die 3 Kilometer durch die Innenstadt bis zum Hafen und Markt, und nahmen die Fähre bis zur „Finnenburg“ Suomenlinna. Die Besichtigung dieser vier Inseln mit ihrer Festungsbebauung , die UNESCO Welterbe sind, fanden (fast) alle höchst interessant – mehr Zeit hätte man sich wünschen können, aber bei den Wetterverhältnissen wieder nicht. Nach der Rückfahrt gab es Zeit, sich ein wenig in der Innenstadt herumzuschauen, einzukaufen oder sich in ein Café zu verkriechen. Abendbrot gab es im „Rax Buffet“, ein Schlaraffenland für Jugendliche.

Am Dienstag, den letzten Tag, galt – einmal ausschlafen. Danach war frei bis zum Mittagessen; einige nutzten die Gelegenheit, Schwimmbad und Sauna der Herberge „Linnasmäki“ auszuprobieren. Danach ging es mit dem Bus 140 km nach Tampere. Hier, in der Alexanderkirche, sangen wir unser Abschlusskonzert der Reise.

In der „Aleksanterinkirkko“ in Tampere.

Gerade hier konnte man erkennen, was eine Chorreise „erfolgreich“ macht: sie ist nämlich dann ein Erfolg, wenn die soziale Bindungen zwischen den Choristinnen und Choristen immer enger und inniger werden, und wenn die chorische Leistung, trotz der unvermeidlichen Müdigkeit, stetig steigt. Die Zeit mit „meinen“ Jungs und Mädels habe ich sehr genossen, und ich war sehr stolz auf ihrer musikalische Leistungen; sie schenkten mir klangschöne Wiedergaben voller Innigkeit mit hervorragenden Intonation. Sie sind sehr weit gekommen in zwei Jahren.

Mittwoch holte uns dann der freundliche Busfahrer Hannu um 7 bei Linnasmäki ab und wir fuhren staufrei bis zum Flughafen Helsinki in Vantaa. Der kurze Rückflug erfolgte problemlos , und trotz Tegels berüchtigter Gepäckrückgabe schafften wir auch den geplanten Zug nach Magdeburg. Er wurde zwar umgeleitet, aber das ist eine neue Geschichte.

Dankbar
Barry Jordan

Die Junge Kantorei hat ein eigenes Facebook-Seite (sichtbar auch für nicht-Facebooker) unter
https://www.facebook.com/JungeKantoreiMD/
Dort erscheinen demnächst ganz viele Reisebilder…

 

Team-Geist lebt!

Am Samstag, 15. September, trafen wir uns im Domgarten zu einer Aktion „Unser Podest soll schöner werden“, denn wahrlich sah es bereits etwas ramponiert aus, auch nach nicht allzu vielen Jahren. Hat ordentlich was gebracht – und hat viel Spaß gemacht!

Auftritt beim Sommerfest des Magdeburger Marketing Clubs

Ein wunderbarer Auftritt beim Sommerefest des Magdeburger Marketing Clubs war dies für uns im Jahrtausendturm des Elbauenparks in der letzten Woche. Eine tolle neue Atmosphäre für unseren Chorgesang 🎶

Im letzten Jahr durften wir den Nachwuchspreis die MarketingChance des Marketing Clubs in Empfang nehmen und bei dieser Gelegenheit unser Konzept und unsere Chorwerke vorstellen.

 

Familienkonzert mit den Kindern und Jugendlichen der Domsingschule und des Domchores

Am Sonnabend, 16.06.2018 um 16 Uhr findet vor dem baldigen Sommerferienstart  ein großes Familienkonzert der Kinder- und Jugendlichen der Domsingschule und  des Domchores statt.

An diesem kurzweiligen musikalischen Nachmittag wird von Spirituals, über kleine Geschichten mit szenischen Details wie „Max und die Käsebande“ bis hin zu Musicalstücken aus „Billy und seine gottesfürchtigen Esel“ ein sehr abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie gezeigt.

Der Chorklang kann sich im Dom wunderbar entfalten und zum Abschluss sind alle Besucher auch eingeladen ein gemeinsames Stück mit der Chorsängerinnen und Sängern zu gestalten.

Ein vergnüglicher musikalischer Sonnabend, der dazu einlädt den Dom und seine Nachwuchschöre kennenzulernen und die Meldoien bestimmt noch lange im Ohr zu haben.

Sabine Lattorf und die Kinder der Singschule bei ihrem Auftritt während des 19. Deutschen Chorfestivals 

 

 

 

Der Eintritt ist frei!

Elias-Oratorium bringt emotionale Bandbreite der chorsinfonischen Musik zum Ausdruck

 “ Es wäre ein Wunder, wenn es irgendwo eine Musik geben könnte, wo keine Gesinnung ist.“

Felix Mendelssohn Bartholdy

Am Sonnabend, den 26.05.2018 um 19.30 Uhr führt der Magdeburger Domchor unterstützt durch den Oratorienchor und gemeinsam mit den Brandenburger Symphonikern sowie den Solisten Rebekka Maeder, Sopran – Lisa Wedekind, Alt, Jonathan Winell, Tenor und Wolf Latzel, Bass unter der Gesamtleitung Barry Jordans das Oratorium Elias von Ferlix Mendelssohn Bartholdy im Magdeburger Dom auf.

Das fulminante Elias-Oratorium ist ein Stück, das dem Chor ermöglicht seinen ganzen Tonumfang und ihre Klangkraft zu präsentieren. In Kombination mit dem Orchester, den Solisten und dem Erklingen der Orgel ist es ein Gemeinschaftswerk, das nur im Zusammenspiel seine umfassende Wirkung entfalten kann. In den Mauern des historischen Domes kann sich der Elias optimal kristallisieren und das Facettenreichtum der Musik versinnbildlichen. Die Komposition beschäftigt sich mit dem Lebensweg des Elias, der in der Geschichte Israels sehr prägend war. Es handelt sich um die grundlegenden Fragen der Glaubensfreiheit und Gottestreue die bis heute nichts an ihrer aktuellen Thematik eingebüßt haben. Welche Handlungen können ausgeführt werden, welche Konsequenzen drohen eventuell, welche Mächte die göttlichen oder die irdischen überwiegen? Der Elias setzt mit seiner musikalischen Verarbeitung einen Zeichen für die Bedeutung und Arbeit für ein gemeinschaftliches Zusammenleben.

Der Komponist Felix Mendelssohn Bartholdy kam als Kind einer jüdischen Familie am 03. Februar 1809 in Hamburg zur Welt. Er war neben seiner Tätigkeit als Komponist auch als Pianist und Organist tätig und ein bekennender und sehr berühmter Romantiker, der bereichernde neue Maßstäbe setzte in der Funktion des Dirigenten. Ihm lag die musikalische Früherziehung sehr am Herzen und so gründete er das erste Konservatorium Deutschlands. Zahlreiche Bildungsreisen inspirierten ihn zu vielfältigen Werken, aber zudem war er auch als Solist präsent. Seinen Lebensmittelpunkt verlegt er häufiger, dabei wirkte er in Berlin, Düsseldorf und Frankfurt sowie in Leipzig und trug hier sein Gedankengut weiter, tauschte sich mit Kollegen aus und war auch häufig als Chorleiter tätig. Heute wird sein Erbe bewahrt durch die Aufführung seiner Werke, die seine Handschrift tragen und die Felix Mendelssohn Bartholdy Stiftung in Leipzig.

Karten gibt es zu Preisen von 25 €; 21 € / erm. 18 € und 16 €/ erm. 14 € im VVK bei eventim, im Kartenhaus im Allee-Center, der Tourist-Information und im Volksstimme Service Center.

Domsingschule erhält Spende von der Investitionsbank Sachsen-Anhalt

Gemeinsamer Einsatz für das, was zählt!

IB spendet 500 Euro für Förderverein Magdeburger Domchor e. V.

Stellvertretend für die Mitarbeiter der Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB) überreichte Kommunikationsleiter Thomas Kühne gestern eine Spende in Höhe von 500 Euro an den Förderverein Magdeburger Domchor e. V.

„Historie trifft Zukunft, Engagement und kreative Visionen vereinen sich – diese Werte stehen sinnbildlich für die Investitionsbank Sachsen-Anhalt aber auch für den Domchor Magdeburg und die darin eingebettete Domsingschule, die bereits über viele Generationen den Kindern eine fundierte musikalische Ausbildung bietet und somit eine beständige Größe in der Chorlandschaft bildet, sowie auch die Investitionsbank nachhaltig die Region durch ihr Engagement prägt.“, dankt Domsingschulleiterin Sabine Lattorf vom Magdeburger Dom.

Mit der Domsingschule werden Kinder auf ihrem musikalischen Weg begleitet. Die musikalischen Fähigkeiten werden weiterentwickelt und in der Chorgemeinschaft eine intensive Zeit verbracht. Die Spende soll für Materialien rund um Kulissen, Kostüme und Equipment für Aufführungen sowie Noten eingesetzt werden.

Dazu betont Thomas Kühne, Kommunikationsleiter der IB: „Nachwuchsförderung liegt uns ebenso am Herzen wie dem Domchor. Dabei behalten wir nicht nur die Unternehmen Sachsen-Anhalts im Blick, sondern immer wieder auch das kulturelle, gesellschaftliche und soziale Engagement. Hier ist die Spende unserer Mitarbeiter gut angelegt.“ Gesammelt wurde für den guten Zweck auf einer Veranstaltung unter den Kollegen.

 Der Förderverein Magdeburger Domchor e. V. besteht seit 1997. Schwerpunkt des Vereins ist insbesondere die finanzielle Verantwortung für die Ausbildung der jüngsten Sängerinnen und Sänger. Dazu zählt auch die Domsingschule, in der aktuell rund 100 Kinder im Alter von der Klasse 2 bis 6 sind. Sie erhalten in kleinen Gruppen altersgemäßen Unterricht in Notenkenntnissen, im Umgang mit der Stimme und der Mehrstimmigkeit.


Die Magdeburger Domsingschule trug Stücke aus ihrem Repertoire zur Spendenübergabe vor.