Vorverkauf für das Weihnachtssingen hat begonnen

Mit etwas Glück wird in diesem Jahr doch ein Weihnachtssingen stattfinden können – so sieht es die neue Eindämmungsverordnung des Landes vor. Sie ist zunächst bis zum 15.12 gültig, so dass es leider auf der Zielgerade noch schiefgehen könnte. Dennoch: warten Sie nicht zu lange, um Karten zu besorgen; wir halten die 3G-Abstandsregelungen ein, obwohl die Veranstaltungen nun als 2G + gehalten werden müssen.  Das bedeutet, dass neben dem Impf- oder Genesenausweis Sie den Nachweis eines aktuellen Tests beibringen müssen.  Schnelltests dürden nicht älter als 24 Stunden sein; für PCR-Test gelten 48 Stunden. Selbststests sind nicht gültig und deren Durchführung vor Ort ist nicht möglich.  Das bedeutet noch mehr Sicherheit – aber auch, dass nur etwa 250 Plätze pro Veranstaltung verfügbar sind.

Da das Navigieren auf der Reservix-Seite nicht ganz leicht ist, hier die genauen Links zu den einzelnen Veranstaltungen:

Dienstag, 21.12, 19 Uhr

Mittwoch, 22.12, 17 Uhr

Mittwoch, 22.12, 19 Uhr

Impf- und Genesenenausweise werden kontrolliert, sowie die Testnachweise; bitte zeitig kommen. Es wird KEINE ABENDKASSE und keine Stehplätze geben!

Sie können Ihre Karten online buchen und zu Hause ausdrucken.

 

Ein „Notprogramm“ in der Kinder- und Jugendarbeit

Die Pandemie hat das Leben überall einschneidend verändert. Sie hat bewirkt, dass unsere Arbeit mit Kindern und Jugendlichen nicht fortgesetzt werden kann, wie wir es wollen, wollten und auch taten. Nur als Beispiel – mit einer einzigen Ausnahme sind alle Kinder aus der Gruppe der  4- 6. Klässler ausgestiegen; sie haben beim großen Schweigen über 14 Monaten hinweg die Lust am Singen verloren. Das ist verständlich, aber traurig, ja in der Zukunftswirkung katastrophal.

Wie bemühen uns, eine neue Gruppe für diese Altersstufe aufzubauen. Leider ist es so: unser Programm sah vor, dass die Kinder dieser Gruppe  weitestgehend ohne die Vorbildung, die wir ihnen in der Singschule mitgeben, sein werden. Das nehmen wir im Kauf. Ab einer Gruppenstärke von 6 Kindern sind wir bereit zu starten, denn: Singen ist Leben!

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen direkt bei Barry Jordan

Applaus für ein wunderbares Konzert!

Ein wunderbarer Rückblick auf das Chor- und Orchesterkonzert am vergangenen Sonnabend mit  der Theresienmesse von Haydn und dem Vesperae solennes von Mozart – es war grandios der Chor im Zusammenklang mit dem Orchester und den Solist*innen, einfach beeindrucken und sehr herzerwärmend.
Die Fotos sind von unserem langjährigen treuen Domfotografen Gotthard Demmel.

 

ABSAGE WEIHNACHTSSINGEN

Wie schon vorauszusehen war, müssen wir das Weihnachtssingen 2020 absagen. Aus gesamtgesellschaftlicher Verantwortung wollen wir nicht jedes denkbare Schlupfloch nutzen und am Ende uns doch etwas zu Schulden kommen lassen. Leicht kann man Mut mit Renitenz verwechseln. Wir sind traurig, viele sind, fürchten wir, enttäuscht, aber es gab schon härtere Weihnachtsfeste. Grund zur Dankbarkeit gibt es in unseren Zeiten doch immer. Bleiben Sie uns doch gewogen im neuen, wenn’s Gott gefällt besseren Jahr.

Jochen Klepper im Jahre 1936:

Die Feier ward zu bunt und heiter,
mit der die Welt dein Fest begeht.
Mach uns doch für die Nacht bereiter,
in der dein Stern am Himmel steht.
Und über deiner Krippe schon
zeig uns dein Kreuz, du Menschensohn

Weihnachtssingen 2020

Ein Weihnachtssingen wird es auch in diesem Jahr geben – aber als Andacht, nicht als Konzert. Der Domchor wird dennoch ein volles Programm bringen. Die Termine bleiben wie vorgesehen:
Sonntag 20.12, 17 und 19 Uhr
Montag 21.12, 19 Uhr.
Wir können jeweils 250 Karten vergeben. Sie werden kostenlos verteilt, müssen aber persönlich abgeholt werden in der Sacristei des Domes an dem 3. Adventswochenende, Samstag 12.12 zwischen 11 Uhr und 15.30, oder Sonntag 13.12, zwischen dem Gottesdienst und 15.30 (falls alle Karten bereits Samstag vergeben worden sind, entfällt der Ausgabetermin Sonntag). Es darf in diesem Jahr keine Stehplätze geben.

Günther Hoff

Günther Hoff, Kantor am Dom von 1969 bis 1993, ist gestern, am 26. November 2020, heimgegangen. Wir sind dankbar für seinen unermüdlichen Dienst. Den hinterbliebenen Kindern Christiane und Mario wünschen wir Trost. Sein Leben wurde vielleicht sogar zu lang; der Verlust seines Sohnes Martin und seiner geliebten Frau haben ihn sehr zu schaffen gemacht, und so können wir getrost von Erlösung sprechen. Mögen die Engel ihm ins Paradies begleiten.
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Die Trauerfeier von und für Günther Hoff findet am Samstag, 5.12.2020 im Dom statt. Ehemalige und andere, die ihm verbunden waren, sind zum chorischen Mitsingen eingeladen. Eine Probe wird um 10 Uhr im Remter stattfinden. Die Größe des zusammenkommenden Chores darf nicht unbegrenzt sein, und Abstandsregelungen müssen eingehalten werden. Deswegen muss ich spätestens Freitag, 4.12, um 12 Uhr eine verlässliche Zahl wissen. Spontane Entscheidungen Samstag früh können diesmal leider nicht erlaubt werden. Anmeldungen bitte per Email an mich: barryjordan@magdeburgerdommusik.de
NACHTRAG: Anmeldungen zum Mitsingen bei der Trauerfeier von Herrn Hoff haben bereits die kritische Grenze dessen, was ich bei gebotenem Abstand unterbringen kann, erreicht. 55 habe ich kalkuliert, 55 haben sich gemeldet – davon sind 20 Altistinnen. Obwohl ich in anderen Stimmgruppen mit starken Einschränkungen evtl noch überlegen könnte, wo ich ein Plätzchen finde, kann ich leider beim besten Willen keine weitere Personen in dieser Stimmgruppe unterbringen. Ich bitte um Verständnis.
Zum Leben und Schaffen Günther Hoffs:

Musik in der Pandemie

Weihnachtssingen und mehr…in den jetzigen Zeiten können wir uns nur von Woche zur Woche hängeln. Wir hoffen, dass es uns möglich sein wird, auch 2020 die Herzen mit einem Weihnachtssingen zu erfreuen, auch wenn klar ist, dass wir die üblichen 600 Karten pro Vorstellungen keineswegs werden anbieten dürfen. Schon bei 100 zugelassenen Zuhörern werden wir singen, obwohl wir wissen, dass viele enttäuscht sein werden. Das können wir leider nicht ändern. Der Vorverkauf kann erst eröffnet werden, wenn wir wissen, was möglich sein wird.

Ein gedrucktes Jahresprogramm wird es für 2021 nicht geben. Unter www.magdeburgerdommusik.de/konzertprogramm können Sie das finden, was wir halbwegs planen, in dem Wissen, dass vieles anders kommen könnte, als wir wollen. Leider können wir uns kein  Oratorienchorprojekt vornehmen, da die Aufstellung eines großen Chores gar nicht möglich ist, weder in der Probe noch bei dem Konzert selber.

 

Musik und Coronavirus

Leider vertragen sich die Musik und die Pandemie nicht gut. Alle Zusammenkünfte von Gruppen sind bis Palmarum untersagt. Das bedeutet, theoretisch gäbe es sich (noch) die Möglichkeit, zu Ostern die Auferstehung des Herrn mit Chorgesang zu feiern – wenn es nicht so wäre, dass ein ausreichender Vorlauf an Probenzeit dafür Voraussetzung wäre. Dieser wird nicht gegeben sein.

Eventuell, wenn ein Wunder geschieht, können wir wie seit jeher die Ostermette durchführen. Das „Freundschaftskonzert“ mit der Wohltorfer Kantorei zusammen wird definitiv abgesagt, oder besser gesagt, bis ins kommende Jahr verschoben.

Vom Herzen wünschen wir allen, dass sie Gott befohlen und unversehrt  bleiben. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen nach der Krise.

Christus am Ölberge – ein neues Projekt für den Oratorienchor

Lust, Beethovens einst so beliebtes Oratorium „Christus am Ölberge“ von innen kennen zu lernen? Das geht! Probentermine für alle, die im „Oratorienchor“ an diesem Projekt teilnehmen möchten, sind hier zu finden: http://domchor-magdeburg.de/wp-content/uploads/2020/03/Christus-am-Oelberg-Termine.pdf
Wenn Interesse besteht, bitte eine Nachricht an barryjordan@magdeburgerdommusik.de im Voraus.
Für dieses Projekt muss leider eigenes Notenmaterial mitgebracht werden. Wir singen aus der CARUS Ausgabe. Der Klavierauszug hat die Bestellnummer 23.020/03 und kostet € 28. Eine alte Klavierauszug ist hier zu finden: https://imslp.org/wiki/Special:ImagefromIndex/554496/qrfg
„Mit seiner großartigen, geradezu opernhaften Musik ist das Passions­oratorium Christus am Ölberge ein unbedingt hörens- und erlebenswertes, anderes Passionsoratorium – und zweifellos einmalig in der Geschichte vokal-instrumentaler geistlicher Musik. In dem Werk gelang es Beethoven, einerseits an eine Tradition des 18. Jahrhunderts anzuknüpfen, andererseits aber auch die aufblühende Gattung des deutschsprachigen Oratoriums mit seinem persönlichen Stil zu prägen – die Wiener Aufführungen der Schöpfung und der Jahreszeiten von Haydn lagen erst wenige Jahre zurück. Er orientierte sich bei der Komposition an der zeitgenössischen Oper und verwendete den Text eines Opernlibrettisten, um die dramatische Situation des zweifelnden Jesus im Garten Gethsemane und die ­Gefangennahme in musikalisch tief­empfundenen Szenen umzusetzen.“