Team-Geist lebt!

Am Samstag, 15. September, trafen wir uns im Domgarten zu einer Aktion „Unser Podest soll schöner werden“, denn wahrlich sah es bereits etwas ramponiert aus, auch nach nicht allzu vielen Jahren. Hat ordentlich was gebracht – und hat viel Spaß gemacht!

Mit dem Magdeburger Domchor die Karwoche beginnen

Am Palmsonntag, 25. März 2018, beginnt der Domchor die Heilige Woche mit einem Konzert im Remter um 17 Uhr.

Johann Sebastian Bachs Motette „Jesu, meine Freude“ ist die Passionsmotette, die keine ist. Im Lied von Johann Franck, geschrieben 1653, das dem Werk zu Grunde liegt, ist das zentrale Thema zwar die Liebe Gottes zu dem Menschen – eben die Liebe, die sich in Menschwerdung Christi und in seinem Kreuzestod äußerte – aber auf das Leid Christi geht der Text nicht ein. Die Verbindung des Werkes mit der Passionszeit liegt daran, dass Francks Lied seit Jahrzehnten Wochenlied des Sonntags „Laetare“ – Freuet euch! – gewesen ist. Eher hat der Dichter den leidenden (und sterbenden) Menschen im Blick, der Mensch, der sich in Christo geborgen weiß. Wie dem auch sei – Bachs  Motette aus der Zeit um 1720 (die Überlieferung, sie sei für die Trauerfeier für die Frau des Leipziger Postmeisters 1723, ist nicht zu bestätigen) ist ein bewegendes, mal erschütterndes Werk, das in höchstemotionaler Musik die Seligkeit der Erlösten und die Bitterkeit des Verdammnisses gegenüberstellt.

Das zweite Werk des Nachmittages ist eine Komposition, die der englischen Chortradition entspringt – jedoch bei Bach verwurzelt ist. Sie ist annähernd 150 Jahre alt und der tiefsten Romantik verpflichtet – erklingt aber hier höchstwahrscheinlich zum ersten Mal. John Stainers „Meditation über das Leiden unseres Heilands Jesus Christus“ „The Crucifixion“ wurde 1887 geschrieben und uraufgeführt, und greift formal absolut auf die barocke Passionstradition zurück; Rezitative mit biblischem Text sind zu finden, Arien mit freien Texten, Chorstücke frei und biblisch und auch Choräle, bei denen die Mitwirkung der Gemeinde vorgesehen war, die aber neu komponiert wurden, nicht „aus dem Bestand“ kamen. Allein in der Kürze des Werkes und in der Instrumentierung – Orgel statt Orchester – erkennt man, dass es Absicht des Komponisten war, ein Werk zu schaffen, das in der Reichweite eines normalen Gemeindechores sei. John Stainer, zu seiner Zeit eines der anerkanntesten Musiker Englands, Organist an St Paul’s Cathedral, Professor und vieles mehr, schätzte seine eigenen Musik als „mostly rubbish“ ein, weitestgehend Müll, und Bach war er gewiss nicht. „The Crucifixion“ ist aber ein bewegendes Werk voller melodischer Schönheit und mal überraschender und farbiger Harmonie – eine Entdeckung, die sich lohnt.

Mitwirkende: Magdeburger Domchor / Ltg Barry Jordan; Niek van den Dool, Tenor, Robert Lehmann, Bass; Moritz Backhaus, Orgel; Alexander Koderisch, Cello.

Karten: nur Abendkasse. € 12, erm. € 9, Studenten und Schüler € 5. Weitere Ermäßigungen mit der SparkassenCard

Neues Projekt für den Oratorienchor: Mendelssohns „Elias“

Felix-MendelssohnDie Probenarbeit des Oratorienchors für eines der beliebtesten Oratorien der Romantik, Felix Mendelssohn Bartholdys „Elias“ beginnt Ende Oktober. Interessierte in allen Stimmlagen sind herzlich willkommen mitzuproben und – singen bei diesem Projekt. Aufführungstermin ist Samstag, 26. Mai 2018 im Dom; Proben finden Donnerstags 14-tägig in unserem Probenraum in der Straße „Am Dom“ statt.

Eine Auflistung aller Termine finden Sie hier: PROBENPLAN oder unter der Rubrik Termine –  Probenpläne hier auf der Seite. Eine Voranmeldung ist für uns hilfreich!

Wir benutzen Carus Material und stellen Chorpartituren zur Verfügung. Wer lieber einen Klavierauszug nutzt, wir gebeten, diesen selbt zu besorgen. Schon vorhandene Ausgaben sind brauchbar.

Ostern 2017

Das Osterfest ist für uns immer etwas Besonderes. Ostersonntag beginnt  für uns um 7.00 Uhr im Probenraum mit dem letzten Feinschliff für die Ostermette im Dom. Danach gibt es ein wunderbares Frühstück, zu dem alle etwas beisteuern, um gestärkt nochmals im Gottesdienst zu singen. Irgendwie mögen wir alle diesen auf den ersten Blick doch frühen Sonntag.

  • Das haben wir uns nach der Ostermette mit Start um 7.00 Uhr verdient, oder?

 

Mozart Requiem

Wir waren mit unserem Mozart Konzert (Klavierkonzert in d-Moll und das Requiem) mehr als glücklich. Das Orchester spielte prima, das Solistenquartett, trotz Umbesetzung beider Damen (Stefanie Fels und Sophie Harmsen sprangen ein) im letzten Augenblicklich war tadellos, und der Domchor war in Topform, so unbescheiden wie das sein mag.

Hier einige Bilder des festlichen Abends!

Weihnachtssingen – der Knaller des Jahres

DSC07226 Das WEIHNACHTSSINGEN des Domchores ist Jahr für Jahr ausverkauft (wobei die Verfügbarkeit von Stehplätzen dafür sorgt, dass jeder doch hineinkommt) und ist und bleibt bei weitem unsere erfolgreichste Veranstaltungen. Die Termine im Jahre 2016:

Mittwoch, 21.12, 19 Uhr
Donnerstag, 22.12, 17 Uhr UND 19 Uhr

Reservierte Karten kosten € 12 in der ersten Preisklasse, € 9 in der Zweiten. Es gilt jeweils eine Ermässigung von DSC07140€ 2 für Berechtigte. Schoßkinder, die keinen eigenen Sitzplatz benötigen, haben freien Eintritt. Stehplätze kosten € 6 (eine gewisse Anzahl unreservierte Plätze steht für solche Gäste auch zur Verfügung); Kinder, die noch nicht eingeschult sind, dürfen in diese Kategorie  frei hinein. Aus feuerpolizeilichen Gründen ist das Mitbringen eigener Sitzmöglichkeiten jedoch nicht möglich.

Der öffentliche Vorverkauf beginnt am 21.11 bei Biberticket und allen am CTS-System angeschlossenen Vorverkaufsstellen bundesweit.

 

Erster Abend in Nürnberg

Nach 6 Stunden Busfahrt gut in Nürnberg angekommen, haben wir die zweite Hälfte des Fußballspieles im Speiseraum unseres Hostels verfolgt. Nach dem 3:0 haben wir dann doch noch Nürnberg unsicher gemacht …. Und die St. Elisabeth Kirche gesucht, die wir morgen besingen wollen.

image

Und es ist nicht die linke …